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Disruption  – die neue Normalität in der Transportbranche

Disruption  – die neue Normalität in der Transportbranche

Disruption lautet derzeit das Schlagwort der Transportindustrie. Der dadurch beschriebene Umbruch ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen, die vom Klimawandel bis hin zur „Sharing Economy“ reichen.  Wie können Flottenbetreiber ihren Mitbewerbern einen Schritt voraus bleiben und sich die aus den derzeitigen Veränderungen ergebenden Chancen für ihre Geschäfte nutzen? Das Mieten von Trailern und die daraus resultierende Flexibilität ist eine viel versprechende Option.

Die wichtigsten umwälzenden Faktoren

Welche Entwicklungen sind es, die die Disruption in der Transportbranche bewirken?

  • Klimawandel–Regierungen und Bürger äußern zunehmend Bedenken angesichts des zunehmenden Straßenverkehrs und der damit einhergehenden Umweltverschmutzung. Dies hat in Initiativen seitens von überstaatlichen Organisationen wie der EU gemündet, die darauf abzielen, die CO2-Emissionen von LKW zu reduzieren und nach Alternativen für Dieselmotoren Ausschau zu halten.
  • Urbanisierung– Die Bevölkerung in den Städten nimmt stetig zu, was die Problematik von Luftverschmutzung und Verkehrsstaus weiter verschärft. Dies hat einige Städte wie etwa Madrid dazu veranlasst, im Stadtzentrum strenge Kontrollen der Fahrzeugemissionen einzuführen, elektrischen und schadstoffarmen Fahrzeugen bevorzugt Zufahrt zu gewähren und Diesel- und Benzinfahrzeuge möglichst draußen zu halten. Die spanische Tageszeitung El País berichtet, dass die neuen Emissionskontrollen in manchen Stadteilen von Madrid zu einem Verkehrsrückgang von nahezu 32 Prozent geführt haben. Athen, London und Paris werden diesem Beispiel demnächst mit ähnlichen Initiativen folgen. (Quelle: The Verge) Alle diese Maßnahmen betreffen die „Lieferung auf der letzten Meile“.
  • Die „Sharing Economy“ – Die „Sharing Economy“ basiert auf „Technologie-Plattformen, die die gemeinsame Nutzung von Gütern, Ressourcen und Dienstleistungen in verschiedenen dynamischen Sektoren ermöglichen.“ (Quelle: Freightwaves) Besonders bekannte Beispiele solcher Sharing-Modelle sind AirBnB im Wohnungssektor sowie Lyft und Uber für Privat-PKW. Das Konzept wird auch bald eine wichtige Rolle im Bereich des Gütertransports auf der Straße spielen.
  • Der „Amazon“-EffektPwC berichtet, dass der internetbasierte Einzelhandel zwischen 2012 und 2017 jährlich um rund 10 % von 156 Mrd. € in 2012 auf 253 Mrd. € in 2017 gewachsen ist. Diese Zunahme und der disruptive Effekt mancher Online-Händler wie Amazon, die ihren Kunden Lieferungen am nächsten Werktag anbieten, haben die Lieferkette noch stärker unter Druck gesetzt. Dies hat Logistik- und Transportunternehmen zu Innovationen gezwungen.

Eine im Umbruch befindliche Transportbranche reagiert!

Die Transportbranche hat sich diesen tief greifenden Veränderungen auf mehrfache Weise gestellt:

  • Mechanische Technologie– Um die Transportindustrie in ihrem Bestreben, ihren Teil zur Einhaltung der Emissionsziele beizutragen, zu unterstützen, entwickeln Nutzfahrzeughersteller neue Antriebstechnologien, damit LKW-Flotten auf sauberere Technologien als Diesel umgestellt werden können.  So planen neben dem Start-up Nikola Motors etwa auch Hyundai und Toyota die baldige Einführung von Wasserstoff-Elektro-LKW. Etwas früher werden elektrisch angetriebene, leichte Nutzfahrzeuge verfügbar sein, die den Flottenbetreibern helfen werden, Lieferungen auf der letzten Meile in Ballungszentren abzuwickeln.
  • Digitale Technologie–Der technologische Fortschritt im Bereich des maschinellen Lernens, der künstlichen Intelligenz, der IoT und der Telematik hat auch im kommerziellen Straßentransport Einzug gehalten, so dass immer mehr Nutzfahrzeuge mit digitaler Ausstattung und Datensteuerung fahren. Diese Technologien sollen Flottenbetreibern, Fahrern und/oder den Fahrzeugen selbst helfen bessere Entscheidungen zu treffen. Der Kern dieser neuen Technologien bildet die Datenerfassung, in der Regel mit Hilfe von Sensoren.  Jeremy Rifkin, Autor des Artikels „The Zero Marginal Cost Society: the Internet of Things, the Collaborative Commons and the Eclipse of Capitalism“ schätzt, dass es bis 2030 „mehr als 100 Trillionen Sensoren geben wird, die Menschen und ihre Umwelt in einem sich global erstreckenden Netzwerk verbinden werden.“ (Quelle: Freightwaves)

Neue Potentiale 

Die Digitalisierung hat den Straßenfrachttransport revolutioniert. Flotten können heute verschiedene Technologien nutzen, wie etwa Adaptive Cruise Control (Abstandsregeltempomat) und die vorausschauende Instandhaltung. Dies könnte neue Einsparpotentiale bringen, wenn Flotten ihre LKW in Zügen fahren lassen, mit nur einem Fahrer, der die Kette im Notfall steuert, oder mit dem Einsatz von selbstfahrenden LKW in weiterer Zukunft. Angesichts der Entwicklungen im Straßengütertransport in den USA gab das Beratungsunternehmen McKinsey bekannt, dass der Verkehr innerhalb der Grenzen von Geofencing-Bereichen bis 2020 in hohem Maße automatisiert sein wird und dass auf Highways bis 2025 vollständige Autonomie mit Auflade- und Abladevorgängen auf der ersten und letzten Meile möglich sein wird. Die Berater sind auch der Meinung, dass auf den Highways bis 2022 oder 2023 das Platooning zur Realität wird. (Quelle: Freightwaves)

  • Anpassung an die Sharing Economy

Ted Choe, Principal of Strategy and Operations bei Deloitte, prognostiziert, dass „intensive Nutzer von Transportdienstleistungen in Zukunft zunehmend auf Sharing-Plattformen zurückgreifen werden, um bestimmte Anfragen zu erfüllen und somit Barmittel freizusetzen, die Anbieterabhängigkeit zu reduzieren und die Preise in Grenzen zu halten.“ (Quelle: Freightwaves) Er nennt sechs Felder, in denen Transportunternehmen von der Sharing Economy profitieren können.  Hierzu gehören

  • Zusammenarbeit von regionalen Spediteuren mit ihren Mitbewerbern, um Lieferungen außerhalb ihres üblichen Einzugsgebiets ausführen zu können
  • stärkere Nutzung von globalen Frachtbörsen Beispiele in Europa sind 123Cargo und Cargocore.
  • Nutzung von multimodalen Übergaben zwischen Spediteuren an bestimmten Punkten der Lieferstrecken
  • Crowdsourcing von Ressourcen in der Lieferkette. Die Vorteile machen sich hier besonders auf dem kostspieligsten Abschnitt der Lieferung bemerkbar, der letzten Meile. Cargomatic in den USA ist ein Beispiel für ein solches Modell nach dem „Uber“-Prinzip: Hier können Auftraggeber für ihre Ladungen Fahrer suchen, die für die gewünschte Strecke freie Kapazitäten zu einem bestimmten Zeitpunkt anbieten.
  • Auch bei der Lagerung vollzieht sich eine Crowdsourcing-Revolution, und viele Unternehmen nutzen die Angebote von auf Plattformen angebotenen freien Lagerkapazitäten.
  • Prädiktive Analysen verbessern die Sicherheit durch Nutzung von Crowdsourcing-Daten, beispielsweise um Fahrer über das Wetter zu informieren und sie vor bestimmten Routen bei schlechten Witterungsbedingungen zu warnen.

Stellen Sie sich der Disruption – mit TIP, Ihrem flexiblen Partner

Flexible Trailer-Kapazitäten sind für Flottenbetreiber der Schlüssel, um die sich aus dem Umbruch der Transportbranche ergebenden Potentiale optimal auszuschöpfen.

TIP Trailer Services bietet Kunden Flexibilität durch Trailer-Vermietung. Das Angebot umfasst unterschiedlichste Transportmittel, vom herkömmlichen Sattelauflieger bis hin zu Spezial-Trailern wie etwa Kühlaufliegern.  Diese Flexibilität versetzt Flottenbetreiber in die Lage, bei unerwartet steigender Nachfrage zusätzliche Trailer einzusetzen und diese bei nachlassender Auftragslage kurzfristig zurückzugeben, ohne unmittelbar in den Fahrzeugbesitz investieren zu müssen. Zudem stehen Flottenbetreibern beim Mieten die jüngsten Technologien zur Verfügung.

Wenn Sie aus den disruptiven Erschütterungen der Branche als Gewinner hervorgehen möchten, entscheiden Sie sich für die flexible Trailer-Miete bei TIP.

Ist in diesem Jahr eine Erneuerung Ihrer Transportflotte fällig?

Ist in diesem Jahr eine Erneuerung Ihrer Transportflotte fällig?

Als Sie bei Reuters Berichte über den Prototyp eines selbstfahrenden, elektrisch angetriebenen LKWs von Volvo ohne Fahrerkabine lasen oder unter Techcrunch vom zukünftigen Wasserstoff-Elektro-LKW des Startups Nikola Motors erfuhren, dachten Sie dabei an eine Erneuerung der Trailer und Zugmaschinen Ihrer Flotte? Wenn Ihre Antwort darauf „Ja“ lautet, dann sollten Sie vielleicht über die Vorteile des Leasings oder der Miete dieser Fahrzeuge nachdenken, statt sie zu kaufen.

Leasen, mieten und/oder kaufen – eine strategische Entscheidung

Die Entscheidung, Trailer zu leasen, zu mieten oder zu kaufen, ist für Flottenbetreiber eine strategische Frage, die von den Geschäftszielen ihres Unternehmens, seiner organisatorischen Infrastrukturen wie auch von seiner Kultur abhängt.  Manche Flottenbetreiber wählen eine Kombination aus gemieteten und gekauften Assets.

Abhängig von der Wirtschaftslage?

Angesichts dessen, was Shaun Sadlier, Head of Consulting der Leasing-Sparte von Arval, als ein unruhiges Wirtschaftsklima in Europa bezeichnet, sagte er gegenüber Fleet News aus, dass „es seit vielen Jahren bereits einen langfristigen Trend hin zum Leasing gibt, der sich jedoch nicht konstant entwickelt, und dass es in Zeiten der wirtschaftlichen Unsicherheit zu merklichen Sprüngen in diesem Aufwärtstrend gekommen ist“.

„Es könnte sein, dass wir erneut an einen solchen Punkt gekommen sind.“

Wozu leasen/ mieten?

Es gibt mehrere triftige Gründe, die für das Leasen oder Mieten von Trailern und Zugmaschinen sprechen.

Verringerung der Gesamtbetriebskosten

Matt Svancara, Executive Vice President bei der Aim Leasing Company (USA), erläuterte vor kurzem für das Magazin American Trucker, ein Konzept, das gleichermaßen für europäische Trailerflotten gilt. „Leasing hilft dabei, die monatlichen Ausgaben zu senken, weil das Leasing-Unternehmen die Risiken für den Restwert trägt. Der Kunde zahlt nicht zu 100 % für den LKW. Die meisten Bankkredite verlangen einen Eigenanteil und finanzieren dann den verbleibenden Betrag zu 100 %. Im Übrigen hat das Leasing meistens eine längere Laufzeit als ein typischer Bankkredit für ein gekauftes Asset.

Logischerweise erfordern kürzere Leasing-Laufzeiten höhere Monatsbeträge als längere Leasing-Verträge, sie bieten jedoch auch flexiblere Bedingungen als letztere. Ferner sind die Finanzierungskosten bei einem längeren Leasing-Vertrag höher als bei einem kürzeren.

Ein Leasing-Unternehmen sollte in der Lage sein, die Skaleneffekte, von denen es beim Kauf größerer Trailerzahlen von den Herstellern profitiert, an seine Kunden weiterzugeben. Folglich erhalten Kunden bessere Trailer und Zugmaschinen zu günstigeren Preisen, als wenn sie die Assets selbst über einen Kredit erworben hätten.

Auf der Welle der disruptiven Technologie surfen

Technologien wie künstliche Intelligenz, maschinelles/vorausschauendes Lernen und das Internet der Dinge (IoT; Internet of Things) mischen die Welt des Transports und der Logistik auf. Flottenbetreiber müssen ihre Trailer und Zugmaschinen mit den jüngsten Telematiksystemen, IoT- und prädiktiven Technologien ausstatten.

Einzelhändler und Hersteller fordern angesichts des Online-Handels und der höheren Kundenerwartungen an die Lieferkette immer schnellere und effizientere Lieferungen.

Ein flexibles Leasingprogramm bietet Zugang zu den jüngsten Technologien, da alte Trailer und Zugmaschinen gegen neue getauscht werden können, ohne die Belastungen in Verbindung mit der Finanzierung von neuem Equipment und mit dem Verkauf der alten Fahrzeuge mit veralteter Technologie tragen zu müssen.

Freisetzung von Kapital

Zusammen mit vielen Leasing-/ und Mietverträgen bieten zahlreiche Leasing-Firmen auch Wartungs- und Reparaturservices an. Dies erspart Flottenbetreibern das Investieren in und den Betrieb von eigenen Werkstätten. Der Kapitalaufwand hierfür ist erheblich, denn solche Werkstätten benötigen eine aufwendige Reparatur- und Diagnoseausrüstung und Werkzeuge sowie einen Ersatzteillagerbestand.

Zusätzlich benötigen Werkstätten qualifiziertes Personal, die vom Flottenbetreiber eingestellt, bezahlt und motiviert werden müssen.  Mit der Technologie Schritt zu halten, kann eine Herausforderung darstellen. Für einen Techniker reicht es nicht aus, ein gutes Auge für Reparaturen und Geschicklichkeit im Umgang mit Werkzeugen zu haben. Die Technologie von heute erfordert auch ausgezeichnete Computer-Kenntnisse. Um Mehrwert zu schaffen, müssen Techniker wichtige und umfassende Schulungen absolvieren. Für große Flotten, die von Skaleneffekten profitieren, ist der Betrieb eigener Werkstätten mitunter sinnvoll. Für viele Flotten ist jedoch eine Auslagerung der Wartungs- und Reparaturleistungen an Spezialisten wie TIP mit seinem paneuropäischen Werkstättennetz sowie seinen mobilen Werkstattfahrzeugen die beste Lösung.

Leasing/ Miete setzt Kapital frei, das Flottenbetreiber in andere Geschäftsbereiche investieren können, wo es am meisten Mehrwert bringt.

Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen

Wenn ein Trailer-Betreiber einen Mietvertrag mit einem Unternehmen wie TIP abschließt, kann TIP die alten Trailer übernehmen und im Namen seines Kunden verkaufen. Das Remarketing-Team von TIP verkauft gebrauchte Trailer und Zugmaschinen an Kunden in 17 europäischen Ländern. TIP verkauft in der Regel etwa 7.000 Assets pro Jahr.

TIP-Leasing- und Mietlösungen

TIP ist spezialisiert auf die Bereitstellung von Trailer-Leasing- und -Miet-Lösungen im Einklang mit dem jeweiligen Leasingrecht in den europäischen Ländern. Mit einer Transportflotte von mehr als 68.000 Einheiten ist TIP einer der größten Anbieter Europas für das Leasen und Mieten von Transportmitteln. TIP kann für Sie spezielle Assets erwerben.

Wir bieten eine Auswahl an Trailern jeglicher Art auf Miet-Basis, darunter Sattelauflieger, Tieflader, Gardinenauflieger, Kofferauflieger, Tanker und Kühlauflieger, mit denen Sie Lücken in Ihrer Flotte schließen können.

TIP-Mietoptionen

Flottenbetreibern, die eine flexible und kosteneffektive Lösung für das mittel- bis langfristige Management ihrer Trailerflotte suchen, kann TIP mehrere Mietoptionen anbieten:

  • Kurzzeitmiete, d. h. das bilanzexterne Mieten mit flexiblen Bedingungen.
  • Langzeitmiete, das den Kauf eines Assets mit der Zeit ermöglicht, ohne sofort den gesamten Kaufpreis zu zahlen.
  • Sale-and-Lease-back, bei dem wir Ihre Assets zu einem fairen Marktpreis kaufen und sie Ihnen wieder für einen festen Monatsbetrag vermieten.

Zusätzlich zu all unseren Miet-Lösungen bieten wir zahlreiche wertschöpfende Services an, wie etwa die Bereitstellung von Ersatzfahrzeugen während der Wartung, Pannenservice, Flotten- und Reifenmanagement sowie Telematik für Ihre Flotte. Auch können wir Ihre gebrauchten Zugmaschinen und Trailer in Ihrem Auftrag verkaufen. Weitere Informationen über das Trailer -Mietangebot von TIP können Sie über dieses Formular bei TIP Trailer Services anfordern.

CargoLine und TIP Trailer Services – eine langjährige Partnerschaft

CargoLine und TIP Trailer Services – eine langjährige Partnerschaft

Wenn ein Unternehmen über 3.500 Wechselbrücken im Einsatz hat, sind die Ansprüche an den Vermietpartner deutlich differenzierter als bei der Anmietung eines Curtainsiders. So im Fall CargoLine*, einer europaweit tätigen Stückgutkooperation mit 46 Partnern in Deutschland, die 2016 knapp 1,4 Mrd. Euro Umsatz erwirtschafteten.

Seit rund zehn Jahren mietet das Frankfurter Unternehmen seine Wechselaufbauten in Koffer- und Planenausführung bei TIP Trailer Services. Und wer sich in dieser Größenordnung an nur einen Partner bindet, hat dafür gute Gründe. 

Europaweites Service- und Reparaturnetz

Sicherlich einer der wichtigsten Punkte ist das europaweit flächendeckende Netz von TIP Trailer Services für Wartung und Reparatur.
Diese Abdeckung, die oftmals auch von anderen Vermietern reklamiert wird, kann kein anderer Vermieter mit der gleichen Zuverlässigkeit und Effizienz vorweisen. Schließlich geht es um über 3.500 Brücken – eine Anzahl, bei der auch die internen Prozesse des Mietpartners absolut zu den Prozessen und Anforderungen des Kunden passen müssen.

Auch wenn rund 95% aller WAB fast nur in Deutschland unterwegs sind, ist die Zuverlässigkeit bei den internationalen Verkehren gleichermaßen ein entscheidender Punkt.
Schließlich – und mit steigendem Anteil – sind gegenwärtig rund 70% aller Wechselbrücken durch den Reparatur- und Wartungsvertrag mit TIP unter ständiger Beobachtung, um die Zuverlässigkeit des Materials unter allen Umständen zu gewährleisten.

Mitsprache für optimales Mietmaterial

Ein weiterer Punkt ist die enge Zusammenarbeit mit der TIP Trailer Services Zentrale in Hamburg.
Unüblich, aber ein Indiz für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit ist die Tatsache, dass CargoLine eigenständig den Herstellermarkt auf neue Produkte und technische Weiterentwicklungen prüft und mit den eigenen Anforderungen abstimmt. Die Resultate dieser eigenen Marktbeobachtungen fließen in die Beschaffungspolitik von TIP ein.

Im Klartext: CargoLine hat ein Mitsprache bei der Beschaffung neuer Wechselbehälter durch TIP, damit diese den eigenen Anforderungen auch optimal entsprechen. Bestes Beispiel dafür ist der gegenwärtige Austausch der Standard-Brücken auf das High-Cube-Format.
In den nächsten drei Jahren wird der gesamte Bestand ausgetauscht – nach den Anforderungen, die CargoLine definiert hat und durch Wechselbrücken-Hersteller, die exakt in das Profil von TIP und CargoLine passen.

Vertrauen ist die Basis für den gemeinsamen Erfolg

Ein letzter Punkt zeigt auf, wie eng und vertrauensvoll die Zusammenarbeit zwischen einem Vermieter und seinem Kunden sein kann, wenn die Chemie stimmt. Jeder Vermieter nutzt eigene Software, um seine Fahrzeuge zu verwalten. Gleichermaßen wird auch auf Kundenseite mit individuellen EDV-Systemen gearbeitet. Durch den engen und intensiven Kontakt zwischen beiden Partnern denken beide im Moment über eine gemeinsamen Plattform nach, die es ermöglichen würde, die komplette Verwaltung – vom Standort bis zum Status, vom Typ bis zum Wartungsvertrag – auf einer gemeinsamen Ebene abzuwickeln.

Dies würde beiden Partnern ermöglichen, noch schneller und auf Basis eines gemeinsamen Datenbestandes exakte Aussagen zu jedem einzelnen WAB zu treffen. Grundlage dafür ist immer die Öffnung der individuellen EDV-Systeme, um die wechselseitigen Informationsflüsse zu ermöglichen. Und das setzt immer Vertrauen voraus.

TIP und CargoLine – eine persönliche Verbindung

Vertrauen entsteht, wo sich Menschen begegnen. Auf der oberen Ebene ist dies durch die direkten Kontakte zwischen der TIP-Zentrale in Hamburg und der CargoLine-Zentrale in Frankfurt gegeben. Diese persönliche Beziehung zieht sich als Leitfaden bis in die Depots von CargoLine durch, denn auch auf der operativen Basis bestehen die gleichen engen Kontakte zu den Vertragswerkstätten von TIP.
Die Worte „fair und schnell“ die Adjektive, mit denen diese rund zehnjährige Partnerschaft am besten zu beschreiben ist.
Eine solch – in der heutigen schnelllebigen Zeit – lange Zusammenarbeit funktioniert nur, wenn beide Partner eng und offen auf allen Ebenen zusammenarbeiten.

Wie bei TIP und CargoLine – das beste Beispiel (nicht das Einzige) für den Idealfall zwischen einem europaweit präsentem Vermieter und einem europaweit tätigen Transportunternehmen.

 

Sie wollen mehr wissen? Mehr Vertrauen – weniger Informationsverlust! Mietfahrzeuge nach Ihren Bedürfnissen und nicht 08/15? Ein Anruf / eine Mail reicht. Oder der Blick auf die Internetseite https://www.tipeurope.de/

 

CargoLine

*Die 1993 gegründete Kooperation CargoLine GmbH & Co. KG mit Sitz in Frankfurt (Main) bietet standardisierte und systematisierte Stückgutverkehre in Deutschland und Europa. Aktuell bilden 46 mittelständische Systempartner das bundesweite Netzwerk, das von leistungsstarken internationalen Partnern ergänzt wird. Neben systemgeführten Transportdienstleistungen liegen die Schwerpunkte von CargoLine in den Bereichen Distributions-, Beschaffungs- und Kontraktlogistik. Im Jahr 2016 bewegte der Unternehmensverbund 12,02 Mio. Sendungen und erwirtschaftete mit 7.293 Mitarbeitern 1,36 Mrd. Euro Umsatz. Die Stückgutkooperation ist nach DIN EN ISO 9001 inklusive HACCP-Konzept und Logistische Dienstleistungen zertifiziert sowie nach DIN EN ISO 14001 und 14064 (CO2-Fußabdruck). Darüber hinaus ist CargoLine Mitglied der Schutz- und Aktionsgemeinschaft zur Erhöhung der Sicherheit in der Spedition (s.a.f.e.).

www.cargoline.de

Bio-Lebensmittel steigern die saisonale Vermietung von Trailern

Bio-Lebensmittel steigern die saisonale Vermietung von Trailern

Die Nachfrage nach frischem Obst und Gemüse der europäischen Verbraucher steigt. Daten aus ITC Trademap zeigen, dass der Wert der europäischen Importe von frischem Obst und Gemüse von 14 Mrd. € im Jahr 2014 auf 19 Mrd. € im Jahr 2015 angewachsen ist. Dieses Wachstum stellt die Straßenverkehrsunternehmen vor interessante und rentable Chancen.

Europäische Obst- und Gemüsetrends

Trends, die dieser Zunahme der Nachfrage in Europa zugrunde liegen, beinhalten ein größeres Interesse an gesunden Naturprodukten; ein höherer Konsum von Bio-Lebensmitteln in Europa, ein Markt, der 2014 um 7,4 % gewachsen ist, sowie das anhaltende Interesse an vorbereiteten Nahrungsmitteln. In ihrem Ausblick für den westeuropäischen Lebensmittelmarkt im Jahr 2017 kommentiert Keshia Walvin, International Senior Retail Analyst bei IGD, dass „Essen zum Mitnehmen sich weiterentwickelte und dass die Einzelhändler beginnen, eine breitere Palette von Optionen anzubieten, um dem wachsenden Kundenbedarf gerecht zu werden“.

Lokale oder weltweite Beschaffung?

Logistisch gesehen, ist die Bereitstellung von Obst und Gemüse in Europa faszinierend, denn unterschiedliche kulturelle Gewohnheiten diktieren, ob frisches Obst und Gemüse lokal beschafft oder aus anderen europäischen Ländern oder noch weiter weg importiert werden.

Saisonale Auswirkungen

In einigen Ländern, gewöhnlich aber nicht ausschließlich den Südeuropäischen, wird der Nahrungsverbrauch durch die saisonale Verfügbarkeit von lokal angebauten Produkten angetrieben. Zum Beispiel wird in Italien den Winter über Wurzelgemüse wie Karotten, Kartoffeln und Fenchel sowie Obst wie Orangen und Granatäpfel gegessen. Das Essen von Steinpilzen außerhalb der Saison im Juli wird fast als ein Verbrechen angesehen. Im Mai sind in Frankreich Erdbeeren, Auberginen, Gurken, Rüben und Blumenkohl für etwa zwei Monate in der Saison und verschwinden dann bis zum folgenden Jahr aus dem Regal. In Deutschland kaufen Sie im April örtlich gewachsenen Rhabarber, Pfirsiche im Mai und Kirschen im Juni. Für den Rest des Jahres sind diese Früchte hauptsächlich in Dosen oder gefroren erhältlich. In Großbritannien haben die Menschen Saisonalität fast vergessen, da Einzelhändler Obst und Gemüse aus der ganzen Welt importieren, um viele von ihnen das ganze Jahr über zugänglich zu machen.

Obst und Gemüse der EU

Der Anstieg von Obst und Gemüse betrug im Jahr 2015 laut EuroStat 20,3 % der landwirtschaftlichen Produktion der EU. Die Niederlande (17,8 %), Spanien (16,7 %) und Italien (16,5 %) waren die bedeutendsten Produzenten im Hinblick auf den wirtschaftlichen Wert. Tomaten, Karotten und Zwiebeln waren das wichtigste Gemüse in 2015. Etwa zwei Drittel der 17,6 Millionen Tonnen der angebauten Tomaten kamen aus Italien und Spanien. Über ein Viertel der 5,1 Millionen Tonnen der erzeugten Karotten stammten aus Polen und Großbritannien.

Der Obstbau wird von Spanien (33,4 %), Italien (18,7 %) und Frankreich (11,4 %) dominiert. Äpfel werden in fast allen EU-Mitgliedstaaten erzeugt, wobei Polen dominierend ist mit 25 % der 12,7 Millionen Tonnen der Apfelernte. 80 % von sechs Millionen Tonnen Orangen kommen aus Spanien, dem weltweit größten Produzenten (52 %) und Italien (28 %). Diese beiden Länder sind auch weltweit führendend in der Olivenproduktion.

Auf der Suche nach Pfirsichen

Europa ist nicht für jedes Obst und Gemüse autark. In gewissen Zeiten des Jahres werden sich einige Einzelhändler an andere Länder wenden, um die Nachfrage zu decken. Daher ist China für Pfirsiche zwischen Juli und August ein alternativer Lieferant für Italien, Griechenland und Spanien. Einzelhändler, die Ananas aufstocken möchten, können sie je nach Jahreszeit aus China, Thailand, Kenia oder Swasiland beziehen (1). Der Hafen von Rotterdam in den Niederlanden ist das führende Tor für Obst, das in Europa ankommt. Der Hafen wird als Angebot einer starken Lieferketten-Logistik angeboten, einschließlich Planung, intermodale Transportdienste, Kühldienste und Sammelgut-Dienstleistungen, die mehrere kleine Sendungen in einem Container kombinieren.

Ernten der Früchte Ihrer Arbeit mit TIP

Mit von TIP gemieteten Trailern, einschließlich Kühlern, können Sie die Früchte Ihrer Arbeit (und Beziehung mit TIP) ernten, um Ihre Frachtkapazität auf- oder abzubauen, und der Nachfrage nach Obst- und Gemüsetransport gemäß der saisonalen Schwankungen gerecht zu werden. Für weitere Informationen zur Flexibilität mit der Mietflotte von TIP Trailer Services, kontaktieren Sie uns bitte.

 

Mehr Flexibilität mit der Mietflotte von TIP

Mehr Flexibilität mit der Mietflotte von TIP

Die Einzelhandelsbranche, Hersteller und deren Supply Chains unterliegen erheblichen Veränderungen, die allesamt von den Managern von Transportunternehmen eine höhere Flexibilität ihres Flottenmanagements erfordern. Das Mieten von Trailern bietet eine attraktive und von Natur aus flexible Alternative, eine Flotte zu verwalten.

Der neue „Supply-Chain-Standard“

Verbraucher, die Waren traditionell oder online kaufen, können nun ihre Einkäufe von Geschäften oder speziellen Abnahmestellen, einschließlich Schließfächern, abholen oder sie einfach zu Hause empfangen.   Sie können auch eine „Auslieferung am selben Tag“ oder „Standardlieferung“ angeben. Eine größere Verbraucherauswahl machte die Supply Chain für Einzelhändler und Hersteller viel komplexer. Dies liegt vor allem an der Tatsache, dass sie unter Beibehaltung schlankerer Vorräte so viele Produkte wie nur möglich absetzen möchten. Dies kann auch als der neue „Supply-Chain-Standard“ bezeichnet werden.

Skalierbare Kapazität, neue Möglichkeiten

Dieser neue „Supply-Chain-Standard“ bietet weitere Möglichkeiten für Transportunternehmen, die schnell oder vorzugsweise sofort auf Veränderungen der Nachfrage reagieren, da sie eine skalierbare Frachttransportkapazität haben.

Es ist einfacher diese zusätzlichen Einnahmequellen gewinnbringend zu nutzen, wenn Sie Zugriff auf eine flexible Anzahl von gemieteten Trailern haben.   Das Mieten von Trailern ist ein leistungsstarker Trumpf und Quelle von Wettbewerbsvorteilen im Verhältnis zu Ihren größeren Konkurrenten. Im Gegensatz dazu schränkt der Besitz Ihrer Flotte die Reaktionsfähigkeit auf Ihre vorhandene Trailerapazität, -art und -abmessungen ein.

Pooling

Die Fähigkeit, die Anzahl der Trailerflotte schnell durch das Mieten von Trailern zu erhöhen oder zu verringern, ermöglicht es Ihnen, sich durch „Pooling“ an neuen Umsatzmöglichkeiten zu beteiligen. Pooling ist ein Prozess, bei dem Sendungen, die normalerweise durch mehrere unvollständige Trailerladungen mit verschiedenen Transportunternehmen zur selben Stelle transportiert werden würden, in eine vollständige Trailerladung konsolidiert werden, um zum endgültigen Ziel gebracht zu werden. Pooling erfordert die Zusammenarbeit mit Einzelhändlern, Herstellern, Lagerhäusern, Verteilzentren und/oder Ihre Konkurrenten. Es macht die Sendung sowohl am Ursprungsort der Sendung als auch an der endgültigen Verteilstelle so kosteneffektiv wie nur möglich.

Flexibilität durch das Mieten von Trailern

Das Mieten von Trailern ist eine leistungsstarke und flexible Lösung. Der Erwerb eigener Trailer ist eine bedeutende Investition und diese Käufe können die Bilanz Ihres Unternehmens belasten, insbesondere da sie oft zusätzliche Geldmittel erfordern. Stattdessen bietet Ihnen das Mieten von Trailern Zugang zu den besten Trailern und der neuesten Trailertechnologie ohne hohe Investitions- und Eigentumskosten. Unter den vielen attraktiven Aspekten der Trailervermietung ist die Leichtigkeit mit der Sie im Gegensatz zu Fremdkapital mieten können.

Kunden, die sich dazu entscheiden, Trailer über TIP Trailer Services zu mieten, können die Vorteile von begünstigten Mietkonditionen in Mietverträgen nutzen, um je nach Nachfrage mehr Trailer zu übernehmen oder die Anzahl zu reduzieren.

Ein Trailer für jeden Anlass

TIP vermietet Trailer für jede Aufgabe, einschließlich Gardinen-/Planen-, Schubboden-, Lafetten, Kühl- und Tankauflieger, sowie Kanalreinigungsfahrzeuge und viele andere Arten von Trailern und LKWs.

Outsourcing der Wartung und Reparatur von Trailern

Im Rahmen eines Trailermietvertrags entlastet Sie TIP Trailer Services, indem Ihnen Wartungs- und Reparatur-Management-Dienstleistungen angeboten werden. Während wir uns um die Wartung und Reparatur Ihrer gemieteten Trailer kümmern, bieten wir Ihnen Alternativen, um sicherzustellen, dass Ihr Geschäft so wie immer weiterläuft.

Sollte einer der Trailer in Ihrer Mietflotte auf dem Weg nach Rotterdam, Frankfurt, Madrid oder einer anderen europäischen Destination, Pannenhilfe benötigen, können Sie 24/7 an 365 Tagen im Jahr auf unseren europaweiten Pannendienst zählen.

Für weitere Informationen zur Flexibilität mit der Mietflotte von TIP Trailer Services, kontaktieren Sie uns bitte.